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10 Tipps, um das Jura Studium angenehmer zu gestalten

Das Jura Studium ist sicherlich kein leichtes Brot. Doch wer Jurist werden möchte, muss den Weg über die Ausbildung gehen. Es gibt aber gute Tipps, die das Studium deutlich einfacher werden lassen. Gerade der große Umfang an Stoff, der während des Studiums vermittelt werden, sorgt bei vielen Studenten zu Blockaden. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, ihre Konzentration oben zu halten und verfahren sich schnell im Studium. Mit den folgenden Tipps kann das Studium so gestaltet werden, dass es mit voller Energie bewältigt werden kann.

 

1. Ordnung ist das A und O

Ganz wichtig ist beim Jura Studium eine gewisse Ordnung. Dabei sollten möglichst alle Utensilien, wie Bücher, Zettel oder Ordner geordnet sein. Grundsätzlich ist es ratsam das Wichtige von Unwichtigem zu trennen. Regelmäßiges „Ausmisten“ sorgt dafür, dass kein unnötiger Ballast mit sich herumgetragen wird. Studenten, die klare Ordnung halten, behalten deutlich besser den Überblick. Außerdem wurde auch nachgewiesen, dass dies deutlich freier arbeiten lässt und die Motivation oben hält. Gerade dies ist ein wichtiger Punkt, denn viele Studenten muten sich zu viel zu. Die Erfahrung hat gezeigt, dass jene, welche sich auf das Wesentliche konzentrierten, deutlich besser durch das Studium kamen. Es kann auch helfen, Zusammenfassungen zu nutzen, oder selbst anzulegen, anstelle umfangreiche Werke zu den Rechtsgebieten durchlesen zu wollen. Die wesentlichen Punkte können so besser im Gedächtnis haften bleiben. Außerdem spart dies auch wertvolle Zeit, welche an anderer Stelle benötigt wird.

 

2. Ziele setzen und Pläne ausarbeiten

Wie im beruflichen Alltag auch hilft es schon während dem Studium Tagespläne aufzustellen und sich Ziele zu setzen. Dabei muss beides klar realistisch bleiben. Gerade bei der Vorbereitung auf Klausuren oder Examen hat es sich bewährt, zum langfristigen Lehrplan kleine Etappen zu setzen. Dabei sollte der Tagesplan konkret sein und vor allem auch machbar. Der langfristige Plan ist strukturell nützlich, denn er stellt sicher, dass jeglicher Stoff, der gelernt werden muss, auch abgedeckt ist. Die Etappenziele sorgen für eine klare Struktur beim Lernen und motivieren zudem. Effizient wird der Plan, wenn der Tag in Stunden eingeteilt wird. Wer von 9 Uhr bis 10 Uhr den Stoff vom Vortag wiederholt, von 10 Uhr bis 12 Uhr Strafrecht lernt und von 13 bis 14 Uhr das nächste Thema angeht sorgt für Abwechslung. Pausen sollten ebenfalls eingeplant werden, denn diese halten den Geist frisch und sorgen für neue Energie.

 

3. Die Zeitplanung im Griff haben

Gerade beim Jura Studium scheint Zeit Mangelware zu sein. Daher sollten generell auch zeitliche Puffer eingeplant werden. Um effizient lernen und studieren zu können, muss der Plan so aufgestellt werden, dass der Tag nicht von morgens bis abends komplett ausgelastet ist. Es müssen Pausen dazwischenliegen und es müssen auch flexible Zeiträume geschaffen werden. Denn wer alles komplett durchkalkuliert ohne Puffer einzubauen, gerät schnell unter Druck und Stress, wenn er einmal zeitlich hinterherhinkt. Außerdem muss auch eine Zeitspanne für Freizeit eingeplant werden. Diese ist wichtig, um den Geist wieder frisch zu machen, denn nur so kann auch der folgende Lernstoff aufgenommen werden.

 

4. Organisation kann erlernt werden

Sich selbst zu organisieren fällt vielen Menschen schwer. Aber dies kann erlernt werden und ist für den angehenden Juristen sogar von großem Vorteil. Um tatsächlich auch zeitliche Puffer und Freizeit in den Alltag einplanen zu können, muss die Organisation stimmen. Diese beginnt vor allem damit, nicht lange nach Unterlagen suchen zu müssen, sondern diese parat zu haben. Auch Kleinigkeiten sollten bei der Organisation direkt mit eingepflegt werden. Dies spart enorm viel Zeit, welche dann wiederum für Freizeit und Hobbys genutzt werden kann. Zur Organisation zählt auch die Ordnung des Schreibtisches, des Lernstoffes und der gesamten Unterlagen. Ob direkt am Tag nach dem Lernen, oder einmal wöchentlich: Organisation ist wichtig, um sich Freiraum zu schaffen.

 

5. Energiesteigerung durch Pausentage

Viele Studenten sind irgendwann völlig ausgepowert. Das muss aber nicht sein, denn es ist wichtig auch einmal Jurapausen einzulegen. Diese Tage sollten gut eingeplant werden, denn sie dienen dazu, neue Energie aufzutanken. Das Jura Studium kann sehr stressig werden, daher sollten nicht pausenlos über dem Stoff gesessen werden. 1-2 Tage in der Woche müssen einfach frei bleiben, damit hier der Kopf abschalten kann. Auf diese Weise regeneriert sich auch der Energiehaushalt und die Motivation für die nächsten Lerntage ist wieder voll da. Dadurch schafft der Student es auch den Lernstoff sicher zu behalten, denn der Kopf bleibt so wach. Dies erhöht auch gleichzeitig die Lernkapazitäten. Schwimmen gehen, mit Freunden ausgehen oder Shopping. Alles ist erlaubt, was gut tut. Dabei sollte keiner ein schlechtes Gewissen haben. Der freie Tag sollte unantastbar sein. Selbst aufgeschobene Lernprojekte, sollten hier nicht eingefügt werden. Auch Termine oder Verpflichtungen sind an einem komplett freien Tag nicht gut, denn diese sorgen erneut für Stress, und dieser Tag dient der Erholung.

 

6. Sport tut Geist und Seele gut

Körperliche Bewegung sorgt dafür, dass Anspannungen aus dem Körper gelangen können. Stress, Alltagssorgen und Frust oder sogar Gereiztheit, welche durch das Lernen aufgestaut werden, können so entweichen. Wer sich regelmäßig auspowert beim Sport, kann Lernstoffe besser aufnehmen, denn er hat sämtlichen Ballast beim Sport hinter sich gelassen. Ideal sind 2-3 Mal die Woche zum Sport zu gehen, oder Sport zu treiben. Welche Sportart es sein soll, oder ob zu Hause trainiert wird, mit Freunden zum Jogging gegangen wird, oder man für sich alleine ein paar Runden um den Block mit dem Fahrrad fährt ist dabei völlig egal. Hauptsache der Körper und Organismus kommen in Schwung. Denn Sport sorgt für neue Energie und regt den Stoffwechsel an. Außerdem kann er auch das Immunsystem stärken, was gerade bei anstehenden Klausuren oder Examen sehr wichtig sein kann.

 

7. Freunde sind tolle Energiespender

Soziale Kontakte sind sehr wichtig. Besonders in Lernphasen tendieren Studenten dazu, sich von der Außenwelt abzuschotten. Doch das ist überhaupt nicht gut. Ein Treffen mit Freunden sorgt für einen Austausch, ist eine gute Ablenkung und dient auch dazu, sich eine bewusste Auszeit vom Lernen zu nehmen. Dies senkt den Stresspegel und kann außerdem die Lernqualität steigern. Wichtig ist aber, dass man alle Aktivitäten für sich plant und nicht alle in den freien Tag legt. Denn Sport, Freunde treffen und weitere Dinge alle an einem Tag erledigen zu wollen, bringt nur weiteren Stress anstelle Entspannung.

 

8. Aufschiebe ist tabu!

Nur wer seinen Lernstoff erledigt, und das gelingt durch gute Planung, der wird an seinem freien Tag auch wirklich frei sein. Aufschieben ist ein großer Fehler. Konzentration während des Lernens ist enorm wichtig. Ablenkungen jeglicher Art sollten daher vermieden werden. Internet surfen, am Handy Nachrichten verschicken oder langes telefonieren mit Freunden ist während der geplanten Lernzeit tabu. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen, sagt ein Sprichwort und so sollte es auch beim Lernen gehalten werden. Wenn alles erledigt ist, dann kann die restliche Zeit für Persönliches genutzt werden.

 

9. Ablenkungen abstellen

Die große Falle ist heute vor allem das Handy. Aber auch Laptop oder Fernseher können während dem Lernen stark stören. Um die Konzentration oben zu halten, sollten daher Smartphone, Radio und andere Unterhaltungsmedien ausgeschaltet werden. Der Tag wird konkret in Stunden geplant. Im späteren Arbeitsalltag kann der Jurist auch nicht sofort auf eine SMS antworten, sondern widmet sich seiner Arbeit. Genauso sollte es auch bei der Vorbereitung auf Klausuren oder Examen gehalten werden. Störende Faktoren, wie ein laufender Fernseher sollten daher von vorne herein gar nicht erst antrainiert werden.

 

10. Positives Mindset

Eine grundlegend gute und positive Einstellung zur Klausur und dem Examen kann sehr hilfreich sein. Wer positiv denkt kann sich dadurch selber motivieren. Vor allem sorgen positive Gedanken auch für ein befreites Gefühl und geben Kraft. Dabei kann es hilfreich sein, sich immer wieder das Gefühl in Gedanken vorzustellen, wie es ist, wenn alles geschafft ist und eine gute Note erreicht wurde. Wer negativ denkt, schwächt sich selbst immer mehr und kommt aus der negativen Spirale kaum mehr heraus. Sollten negative Gedanken oder Zweifel aufkommen, sollten diese sofort unterbunden werden. Sie sollten direkt wieder auf die positive Richtung gesteuert werden, damit wieder neue Energie fließen kann. Eine kleine Auszeit, bei einer warmen Tasse Tee, eine Pause oder ein Spaziergang können helfen, das positive Mindset wieder zu aktivieren.

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